Aktuelles aus dem Landkreis

Neue Allgemeinverfügung des Landratsamtes Emmendingen zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers

Im Landkreis Emmendingen ist durch die Allgemeinverfügung des Landratsamtes Emmendingen über Maßnahmen zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers vom 13.12.2017 geregelt, dass auf Maisanbauflächen auf dem Gebiet der Städte und Gemeinden Bahlingen, Denzlingen, Emmendingen, Endingen, Forchheim, Gutach im Breisgau mit den Gemarkungen Gutach und Bleibach, Herbolzheim, Kenzingen, Malterdingen, Reute, Rheinhausen, Riegel am Kaiserstuhl, Sasbach am Kaiserstuhl, Sexau, Teningen, Vörstetten, Waldkirch, Weisweil und Wyhl in den Jahren 2017 bis 2019 höchstens zwei Jahre Mais angebaut werden (Fruchtfolgeregelung von zwei Drittel) darf.

Am 18. Juni 2019 wurde eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Darin ist Folgendes geregelt:

  • Für den Anbauzeitraum 2018 bis 2022 darf auf Maisanbauflächen nur in zwei von drei Jahren Mais angebaut werden. Als Beginn der Fruchtfolge gilt der 01.01.2018. Dies gilt für Anbauflächen auf dem Gebiet der Städte und Gemeinden, die in der Allgemeinverfügung vom 13.12.2017 genannt sind.
  • Die Fruchtfolgevorgaben der neuen Allgemeinverfügung gelten erstmals auch für die Maisanbauflächen auf dem Gebiet der Gemeinden Freiamt und Winden, wobei die Fruchtfolge dort am 01.01.2019 beginnt.
  • Das Fruchtfolgegebot gilt nicht für Saatmais bei Anbau in Folge.
  • Die Fruchtfolgeregelung in der Allgemeinverfügung vom 13.12.2017, bleibt bis Ende 2019 in Kraft.

Die neue Allgemeinverfügung kann bei den jeweiligen Bürgermeisterämtern der betroffenen Gemeinden und beim Landwirtschaftsamt des Landratsamtes Emmendingen während der allgemeinen Sprechzeiten eingesehen werden. Sie ist auch auf der Internetseite des  Landratsamts Emmendingen unter www.landkreis-emmendingen.de/Aktuelles/Allgemeinverfügungen eingestellt.